Bundesgeschäftsführer der Gesellschaft für Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) zu Gast in Mönchengladbach

Der Bundesgeschäftsführer der Gesellschaft für Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM), Karl Heinz Wendt, ist am Donnerstag, den 06.09.2012, ab 19 Uhr zu Gast bei dem Rosa-Luxemburg-Club Mönchengladbach im Geneickener Bahnhof auf der Otto-Saffran-Straße 102 in 41238 Mönchengladbach.

Die 1991 gegründete Gesellschaft mit mittlerweile über 3.000 Mitgliedern ist in mehr als 40 Ortsvereinen in Berlin und den neuen Bundesländern organisiert und ist Mitglied des Forums Menschenrechte, des Europäischen Friedensforums und des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden. Auch für Nichtmitglieder bietet die GBM Arbeitskreise zu den Themen und Bereichen Menschenrechte, Solidarität, Freundeskreis „Kunst aus der DDR“, Deutsche Sektion des europäischen Friedensforum epf, Berliner Alternatives Geschichtsforum sowie zu Bildung- und Kulturreisen an.

Mit dem Besuch des Bundesgeschäftsführers Wendt in Mönchengladbach stellt sich die GBM erstmalig in Westdeutschland vor. Neben der Vorstellung der Gesellschaft wird Herr Wendt einen Vortrag über das Thema „MENSCHENRECHTE SIND UNTEILBAR – über die Verletzung von Menschenrecht und Menschenwürde in der BRD“ halten. Behandelt wird dabei die Frage der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte. Anschließend an dem Vortrag gibt es die Möglichkeit einer Diskussion – und Fragerunde. Der Eintritt ist wie immer frei.

Wirtschaftspolitik für die Menschen

Veranstaltung:
Statt Finanzkapitalismus – Wirtschaftspolitik für die Menschen

Es gibt viele Kritiken zu der aktuellen Wirtschaftspolitik, meist wird darin die neoliberale Agenda weiter fortgeführt:
Löhne und Steuern seien zu hoch, die Arbeitszeiten seien zu kurz, die Arbeitsbedingungen seien zu starr und der Staatsapparat sei zu groß sei.

So kommen dann Vergleiche wie dieser zustande: Um auch den letzten Apfel loszuwerden, muss der Gemüsehändler nur den Preis senken. Genauso sei es mit der Ware Arbeitskraft.

Dem setzt Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup (FH Gelsenkirchen) in seinem Referat etwas entgegen und begnügt sich dabei nicht, nur an der Oberfläche zu kratzen. Die Stärke seiner wirtschaftspolitischen Agenda liegt zum einen in der Verknüpfung von theoretischem und empirischem Material. Zum anderen nutzt Bontrup eine Doppelperspektive, er betrachtet das Thema aus betrieblichen und gesamtwirtschaftlichen Sichtweisen.

Nach der Veranstaltung wird vermutlich niemand mehr seriös behaupten, Arbeitsmärkte seien mit Obstmärkten vergleichbar. Der Eintritt ist frei.

Ort: DGB – Haus
Rheydterstr. 328
41065 Mönchengladbach

Datum: Mittwoch, den 30.Mai 2012
Uhrzeit: 18.30 Uhr
Referent: Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup; FH Gelsenkirchen

Flyer zur Veranstaltung als PDF hier.

Über die Rosa-Luxemburg Stiftung:
Die Rosa Luxemburg Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.
Hervorgegangen aus dem 1990 in Berlin gegründeten Verein “Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.”, entwickelte sich die Stiftung zu einer bundesweit agierenden Institution politischer Bildung, zu einem Diskussionsforum für kritisches Denken und politische Alternativen sowie zu einer Forschungsstätte für eine progressive Gesellschaftsentwicklung.

Israelische Trennungsmauer in Palästina

Themen-Komplex  „Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“
Rosa Luxemburg Club (RLC) zeigt den Film „The Iron Wall – Die eiserne Mauer“

Am Donnerstag, den 12.04.2012, zeigt der RLC-Mönchengladbach auf der Hauptstraße 2 in 41236 Mönchengladbach um 19:00 Uhr den Film „The Iron Wall – Die eiserne Mauer“, von Mohamed Alatar. Dieser Film schließt die 3-teilige Veranstaltungsreihe des RLC zu der Wander-Ausstellung „Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ ab. Der Eintritt ist frei. Zuvor gab es bereits eine Diskussionsveranstaltung mit dem jüdischen Verleger der Monatszeitschrift DER SEMIT, Abraham Melzer, sowie eine Vernissage zu der Nakba – Ausstellung, die noch bis zum 28.04.2012 zu sehen ist.

„Die beste Darstellung der Trennungsmauer, ihres Verlaufs und ihrer Auswirkungen“, so nennt zum Beispiel der ehemalige US-Präsident und Friedensnobelpreisträger von 2002, Jimmy Carter, diesen 2006 entstandenen Film, der 2008 ins Deutsche übersetzt wurde.

Über die bisherige Resonanz äußerte sich der RLC sehr zufrieden. Die ausnehmend positiven Reaktionen und Meinungen zu dieser gezeigten Schau machen deutlich, dass immer mehr Menschen die Problematik des Palästina-Israel-Konfliktes sehr differenziert betrachten.

Der RLC zeigt die Ausstellung „Nakba – Fluch und Vertreibung der Palästinenser 1948“ noch bis zum 28.04. 2012 (dienstags 10:30 – 16:30 Uhr und mittwochs bis freitags 10:00 -12:00 Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr sowie nach telef. Vereinbarung: 02166-9792249) in der Geschäftsstelle auf der Hauptstraße 2 in 41236 Mönchengladbach.

Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser

Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ ab Samstag, den 07.04.12 in MG-Rheydt zu sehen

Nach der eindrucksvollen Auftaktveranstaltung mit dem Thema „Die Nakba und ihre Kritiker“ zu der nun kommenden „Nakba“-Ausstellung am vergangenen Donnerstag mit dem jüdischen Verleger der Monatszeitschrift „Der Semit“, Abraham Melzer, und dem Friedens- und Menschenrechtsaktivist Bernhard Clasen im Geneickener  Bahnhof, kommt nun die Ausstellung selber zu Wort bzw. zur Ansicht.

Ab dem 07.04.12 kann man nun die komplette Ausstellung mit ihren 14 Schautafeln sehen. Die Ausstellungseröffnung ist am 07.04.12 um 11:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Partei DIE LINKE. auf der Hauptstraße 2 in 41236 Mönchengladbach-Rheydt und die seit 2008 in mehr als 65 Städten gezeigte Wanderausstellung ist bis zum 28.04.12 zu sehen.

Die im Rahmen des Rosa-Luxemburg-Club Mönchengladbach gezeigte Ausstellung möchte den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit bieten, sich ein eigenes Bild von der Ausstellung zu schaffen.

Der Rosa-Luxemburg-Club Mönchengladbach möchte bei dieser Gelegenheit auch an die dritte Veranstaltung zu dem Thema „Die Nakba“ (arabisch Katastrophe) erinnern, die am 12.04.12 um 19:00 Uhr mit dem Film „The Iron Wall – Die eiserne Mauer“ ihre Veranstaltungsreihe abschließt. Gezeigt wird der Film ebenfalls auf der Geschäftsstelle auf der Hauptstraße 2. Der Eintritt ist frei.

Zu den Veranstaltungen und der Ausstellung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

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Wander-Ausstellung „Nakba – Die Vertreibung der Palästinenser 1948“

Jüdischer Verleger Melzer am 29.03.12 zu Gast beim Rosa Luxemburg Club (RLC)

Zu der in der Bundesrepublik vielbeachteten Wander- und Themenausstellung  „Nakba – Die Vertreibung der Palästinenser 1948“, hat der Rosa Luxemburg Club Mönchengladbach, in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung NRW, den jüdischen Verleger und Herausgeber der Monatszeitschrift „Der Semit“, Abraham Melzer, als Gast-Referent gewinnen können. Ebenfalls eingeladen wurde der Friedens- und Menschenrechtsaktivist Bernhard Clasen, der die kritische Seite der Ausstellung beleuchten wird. „Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Melzer als Referent für die Veranstaltung gewinnen konnten, da wir erst über ihn und seiner Zeitschrift „Der Semit“ auf die Ausstellung aufmerksam wurden“, berichten Dietmar Henkel und Mario Bocks vom RLC.

Die vorbereitende Veranstaltung zu der Ausstellung findet am Donnerstag, den 29.03.2012, um 19:00 Uhr im Geneickener Bahnhof auf der Otto-Saffran Str. 102 in 41238 Mönchengladbach statt.

Die Ausstellung ist von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg und vom Evangelischen Entwicklungsdienst gefördert und erstellt worden. Seit April 2008 ist die sie mit großer positiver Resonanz in fast 50 Orten in der Bundesrepublik gezeigt worden, in Volkshochschulen, in verschiedensten kommunalen Ausstellungsräumen, in Gewerkschaftshäusern, in Kirchengemeinden und im November 2009 das erste Mal auch in einer Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen. In vielen Fällen wurde auch von Schulklassen die Gelegenheit ergriffen, die Ausstellung zu besuchen.

Der RLC freut sich, die Ausstellung eine Woche nach der vorbereitenden Veranstaltung mit Herrn Melzer und Herrn Clasen nun auch in Mönchengladbach zeigen zu können.

„Nakba – Die Vertreibung der Palästinenser 1948“ vom 07.04. – 28.04. 2012 (dienstags 10:30 – 16:30 Uhr und mittwochs bis freitags 10:00 -12:00 Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr sowie nach telef. Vereinbarung: 02166-9792249) in der Geschäftsstelle auf der Hauptstraße 2 in 41236 Mönchengladbach.

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Die Nakba Ausstellung & Rahmenprogramm

Nakba

Eine Ausstellung über Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948
Eröffnung und erste Führung ist am Ostersamstag, den 07.04 um 11.00 Uhr.
Die Ausstellung ist danach vom 07.04 bis 28.04.2012 jeweils von Dienstag bis Donnerstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Ort:
Haupstr.2 (Fußgängerzone / Büro DIE LINKE)
41236 Mönchengladbach

Flyer zur Nakba Ausstellung und dem Rahmenprogramm

Diskussion: “Die Nakba und ihre Kritiker”

Als Gast begrüßen wir Abraham Melzer, Herausgeber der Monatszeitschrift “Der Semit”

Donnerstag, 29.März 2012 um 19.00 Uhr

Ort:
Geneikener Bahnhof
Otto-Saffran Str. 102
41238 Mönchengladbach

Plakat zur Diskussionsveranstaltung mit A. Melzer

Film-Abend zur Nakba-Ausstellung

“THE IRON WALL – DIE EISERNE MAUER” von Mohammed Alatar
Der Film schildert aus palästinensischer Sicht die Entwicklungsgeschichte des zionistischen Siedlungsprogramms.

Donnerstag, 12.April 2012, 19.00 Uhr

Plakat zum Film Iron-Wall

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soziale Situation: Ursachen-Auswirkungen-Gegenwehr

Mönchengladbach kennzeichnet u. a.
- eine hohe Arbeitslosenquote,
- eine hohe Pro-Kopf-Verschuldung,
- eine hohe Scheidungsrate,
- ein hoher Anteil von Bezieher_innen von Leistungen nach dem SGB II,
- ein hoher Anteil von Altersarmut, speziell bei Frauen.

Zu diesen Eckpunkte der sozialen Situation in Mönchengladbach veranstaltet der Rosa-Luxemburg-Club in Mönchengladbach eine Diskussionsveranstaltung mit Edmund Erlemann unter dem Titel:

Die soziale Situation in Mönchengladbach
Ursachen-Auswirkungen-Gegenwehr

Donnerstag, 23.2.2012, 19 Uhr

Veranstaltungsort ist das
DGB – Haus
Rheydterstraße 328

Hier der Flyer zur Veranstaltung

Kapital neu lesen und diskutieren

Am 27.10., 19 Uhr führt der Rosa-Luxemburg-Club eine Veranstaltung zum Thema „Kapital kompakt“ durch.

Referent ist Georg Fülberth.

Veranstaltungsort ist der Geneickener Bahnhof, Inhaltlich beschäftigt sich Georg Fülberth in seinem Vortrag auf dem Hintergrund der Wirtschafts- und Bankenkrise und der Krise des politischen Systems mit der Frage, warum gerade in der heutigen Zeit es wichtig wäre, sich mit dem „Kapital“ von Karl Marx zu beschäftigen.

Flyer: Kapital neu lesen und diskutieren

… das wollen wir doch mal sehen …

Unter dem Titel  „… das wollen wir doch mal sehen …“ beschäftigt sich der Rosa Luxemburg Clubs Mönchengladbach am 23.9.2011 mit dem Werk des Liedermachers, Kabarettisten und Malers Dieter Süverkrüp.

Gezeigt wird die Ausstellung „Radierungen“. Dazu gibt es Lieder- und Textvorträge.

Dieter Süverkrüp ist ein vielseitiger Künstler. Bekannt wurde er in den 60ziger Jahren als politischer Liedermacher. Neben eigenen Liedern, Musicals und Radiohörspielen schrieb er auch Musik und Texte für andere.

Seit 1987 zeichnet und schreibt er für die „Sendung mit der Maus“.

1992/1993 hatte er den Stiftungs-Lehrstuhl für Poetik an der Folkwang-Hochschule in Essen inne.

Als Maler hatte er Ausstellungen seiner Zeichnungen, Radierungen, Kupferstiche und Ölbilder in Berlin, Bremen, Düsseldorf und Lübeck.

Dieter Süverkrüp bekam Preise für sein Werk sowohl in der ehemaligen DDR (Heinrich-Heine-Preis 1976) als auch in der BDR (Deutscher Kleinkunstpreis 1986 und Preis der deutschen Schallplattenkritik 1995).

Flyer_Sueverkruep_23.9.1011

Plakat_Sueverkruep_23.9.2011

Neue Aspekte in der Kommunalpolitik!

„Keine Heuschrecken im öffentlichen Raum“
sondern
„Ein Kraftwerk für die Bürgerinnen und Bürger“

Die Rosa Luxemburg Stiftung hat am Donnerstag den 15.9.2011, 19 Uhr, in der Buchhandlung prolibri, Schillerstraße 22-24 den Publizisten und Lehrbeauftragten der Universität Köln, Werner Rügemer zu Gast.

Werner Rügemer referiert zu der Thematik Nutzen der Rekommunalisierung von ehemaligen kommunalen Betrieben.

In seinen Artikeln und Büchern befasst sich Werner Rügemer unter anderem mit „Klüngel“, Korruption und Unternehmenskriminalität in seiner Heimatstadt Köln, in europäischen Kommunen wie in der Weltwirtschaft. Einen Schwerpunkt seiner Untersuchungen bildet die Unterwerfung kommunaler und öffentlicher Interessen durch Akteure der Wirtschaft, die sich seiner Ansicht nach in der Epoche des Neoliberalismus und nach der staatlichen Bankenrettung dramatisch zugespitzt hat. Er hat im speziellen die Privatisierung öffentlichen Eigentums, Cross-Border-Leasing und Public Private Partnership (PPP) untersucht. Dabei belegt er, dass entgegen öffentlichen Behauptungen der Staat den Unternehmen und Banken das Risiko abnimmt und Gewinne garantiert; dies werde etwa durch die prinzipielle Geheimhaltung der Verträge, Beschlüsse und Nebenabreden abgesichert.

Flyer 15.9.2011 – Werner Rügemer

Plakat 15.9.2011 – Werner Rügemer