150 Jahre Kapital

Vor genau 150 Jahren publizierte Marx 1867 sein Lebenswerk „Das Kapital“. Mit ihm wollte er den Bürgern „das furchtbarste Missile“ an den Kopf schleudern, das sie je getroffen habe. Vortrag und Diskussion mit Christian Frings (Köln).

Donnerstag den 07. Dez. 2017 um 19.00 Uhr in der Schillerstr. 22-24, 41061 Mönchengladbach.
Die Veranstaltung findet in  Zusammenarbeit mit dem Buchladen prolibri statt

Unser Referent Christian Frings ist Aktivist, Autor und Übersetzer (u.a. von David Harvey). Er moderiert »Kapital«-Lesekreise, wirkt an der jährlichen MarxHerbstschule in Berlin mit und unterstützt selbstständige Arbeitskämpfe in seiner Region. Er beschäftigt sich seit den 1970er Jahren mit der marxschen Kritik kapitalistischer Verhältnisse. In den letzten Jahren hat er sich insbesondere mit Marx und der Arbeiterbewegung in Köln während der 1848er Revolution auseinandergesetzt.

Für den von Ingo Schmidt herausgegebenen Sammelband Das Kapital@150, Russische Revolution@100 (VSA-Verlag Hamburg 2017) schrieb er den Beitrag “Der verborgene Klassenkampf im „Kapital“ von Marx”. Beitrag Seite 263.

Flyer 150 Jahre Kapital Innen

Flyer 150 Jahre Kapital Außen

Film: Der junge Karl Marx

ACHTUNG: Neuer Termin! Nun am 16.11.

Der junge Karl Marx ist ein Historienfilm des Regisseurs Raoul Peck aus dem Jahr 2017. Der Film beleuchtet Karl Marx’ prägende Lebenszeit zwischen 1843 und 1848. In den Hauptrollen spielen August Diehl als Karl Marx und Stefan Konarske als Friedrich Engels.

Montag, 16.11.2017 um 19.30 Uhr
VHS, Lüpertzenderstr. 85, 41061 Mönchengladbach

Flyer Film Karl Marx Außen

Flyer Film Karl Marx Innen

Die den Sturm ernten

Michael Lüders über Syrien und den Westen

Ein Diktator im Kampf gegen sein Volk – und der Westen, der auf Eskalation nur reagieren kann: Dieses Bild vom Syrienkrieg ist falsch, so Nahostexperte Michael Lüders. Die USA und Europa sind Akteure dieses Krieges.

Freitag, 10.11.2017 um 19.30 Uhr
VHS, Lüpertzenderstr. 85, 41061 Mönchengladbach
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung prolibri & Heinrich-Böll-Stiftung statt. Platzzahl begrenzt. VVK 12 €/erm. 10 € im prolibri-Buchladen, Schillerstr. 22

Flyer Syrien Außen-Seite

Flyer Syrien Innen-Seite

100 Jahre Roter Oktober 1917 – Geschichte & Erbe

“Ganz Europa ist vom Geist der Revolution erfüllt”, notierte der britische Premierminister David Lloyd George im März 1919. “Die ganze bestehende soziale, politische und wirtschaftliche Ordnung wird von der Masse der Bevölkerung von einem Ende Europas zum anderen in Frage gestellt.”

Was den britischen Premierminister 1919 bewegt hat, ist die russische Oktoberrevolution, die sich im Herbst 2017 zum 100. Mal jährt.

Bewundert und zum Modell erklärt von den Einen, kritisierten und bekämpften sie andere als Wurzel allen vermeintlichen Übels.

Doch was war diese Revolution eigentlich, wie ist sie vonstatten gegangen, und mit welchen Konzeptionen wurde sie von ihren Protagonisten durchgeführt und von ihren Gegnern bekämpft?

In seinem Vortrag wirft der Historiker Christoph Jünke einen einführenden Blick zurück auf den Verlauf der russischen Revolution, auf ihre Ursachen und Folgen. Er stellt die Motive und Strategien der bolschewistischen Oktoberrevolutionäre und ihrer Kritiker dar und fragt abschließend nach dem Erbe dieser Revolution.

Donnerstag, 12.10.2017, 19 Uhr

Buchhandlung prolibri, Schillerstraße 22-24.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung prolibri statt.

Sozialabbau durch Neoliberalismus – Der Mensch ist (k)eine Ware

Attac Mönchengladbach und Rosa-Luxemburg-Club zeigen eine Ausstellung über gesellschaftliche Veränderungen in unserem Land, die durch den »Neoliberalismus«, die aktuelle Variante des Kapitalismus, bewirkt wurden.

Markt und Wettbewerb bestimmen das Leben. Eine Entwicklung, die vor dem Sozialen Bereich nicht halt macht. Zu welchen Veränderungen sie in
verschiedenen Bereichen wie Schule, Jugendarbeit oder Gesundheitssystem bereits geführt hat, darum geht es in dieser Wanderausstellung.

Die Ausstellung wurde von einer Arbeitsgruppe erstellt, der Vertreter*innen aus dem Gesundheitsbereich, der Psychiatrie, der Sozialen Arbeit und der Bildung angehören.
https://www.der-mensch-ist-keine-ware-wanderausstellung.de/

Ausstellungsort: Galerie ‘Lebende Wände’, Hauptstr. 2, 41236 Mönchengladbach
30.8. – 22.9.2017
Ausstellungseröffnung: 31.8.2017, 19 Uhr

Flyer zur Ausstellung (außen)
Flyer zur Ausstellung (innen)

Wie hältst Du es mit dem Regieren?

Buchvorstellung und Diskussion.
Wie hältst Du es mit dem Regieren?

Eine Gretchenfrage für die Partei Die Linke. Kein Thema wird so häufig in der Linken diskutiert, wie die Frage der Beteiligung an Regierungskoalitionen. Als Gast wird mit Ihnen die Mitautorin und Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke, Inge Höger, diskutieren.

Wann:
Donnerstag den 09. Februar 2017 um 19.00 Uhr

Wo:
Prolibri Buchladen
Schillerstr. 22-24
41061 Mönchengladbach

Eine Veranstaltung/Kooperation von RLS NRW und dem Rosa Luxemburg Club Mönchengladbach

Flyer: Die Linke und das Regieren

Kuba – es verändert sich viel

In und um Kuba bewegt sich zur Zeit sehr viel. Barack Obama und die Rolling Stones waren da. Europäische Politiker geben sich die Klinke in die Hand.

Was bedeutet das für die Menschen in Kuba? Wie sieht das kubanischen Wirtschafts- und Sozialmodells für die weitere sozialistische Entwicklung aus? Welche Auswirkungen haben die veränderten politischen Entwicklungen in Venezuela, Brasilien und Argentinien auf Kuba?

Zu diesen Fragen hat der Rosa-Luxemburg-Club Frau Anette Chao Garcia, Leiterin der Außenstelle Bonn der kubanischen Botschaft eingeladen.

Die Veranstaltung findet statt:
Donnerstag, 20.10.2016, 19 Uhr
Galerie Lebende Wände
Hauptstraße 2 in Rheydt

Wir sollten reden … reden über Berufsverbote

Das Thema Berufsverbote prägte zwar intensiv die 70er Jahre, dennoch hat die Aufarbeitung dieses Teils der westdeutschen Geschichte bis heute noch nicht richtig begonnen. Deswegen hat sich der Rosa-Luxemburg-Club (RLC) zwei Betroffene eingeladen. Im Rahmen der Midissage der Ausstellung „Berufsverbote – unbewältigtes Kapitel bundesdeutscher Geschichte“ werden Heidrun von der Stück, Berufsverbotsopfer aus Krefeld und Cornelia Booß-Ziegling, ebenfalls Berufsverbotsopfer und Mitinitiatorin der Ausstellung, berichten, welche Konsequenzen ein solches Berufsverbot hatte und wie sich die Betroffenen dagegen wehrten.

Weiter will der RLC an dem Abend die Rechtmäßigkeit des Radikalenerlasses und die geführten Prozesse beleuchten. Schließlich soll diskutiert werden, wie das Thema politisch aufgearbeitet werden kann: Abschaffung des Radikalenerlasses? Rehabilitation? Historische Kommission? Entschädigung?

Die Veranstaltung findet am Donnerstag,  9. Juni 2016, um 19:00 Uhr in den Räumen der „Galerie lebende Wände“ in der Hauptstr. 2, 41236 Mönchengladbach statt. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung selbst kann noch bis zum 27. Juni 2016 besucht werden.

Zur Erinnerung:

Am 28. Januar 1972 wurde von der Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder unter Leitung von Willy Brandt der sogenannte Radikalenerlass verabschiedet. Durch diesen wurde es möglich, BewerberInnen für den öffentlichen Dienst die Einstellung zu verweigern und schon bestehende Beamtenverhältnisse zu beenden, wenn die Betroffenen „verfassungsfeindliche Aktivitäten“ entwickelten. Dazu gehörte schon das Engagement in legalen, politischen Parteien oder Organisationen. Teilweise reichte schon der Besuch entsprechender Veranstaltungen genauso wie Äußerungen gegen den Vietnamkrieg oder dass die Teilnahme an regierungskritischen Demonstrationen vermutet wurde.

Da der Staat in den stark betroffenen Berufsfeldern wie Schul- und Hochschulbereich, Post und Bahn ein Monopol besaß, konnten die Betroffenen ihre erlernten Berufe nicht ausüben. Deswegen wurde diese Praxis im In- und Ausland als „Berufsverbot“ bezeichnet.

Die ILO (International Labour Organization) der Vereinten Nationen stellte in Bezug auf die Berufsverbote eine Verletzung des Diskriminierungsverbots fest, und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) sprach von einer Verletzung der Meinungs- und Vereinigungsfreiheit: Urteile, die man in Bezug auf die BRD nur selten zu hören bekommt.

Trotz dieser Urteile und auch zahlreicher Proteste aus dem Ausland, gilt der Radikalenerlass in „liberalisierter“ Form noch heute im Bund und in den meisten Bundesländern.

Ausstellung: Berufsverbote in der Bundesrepublik ein unbewältigtes Kapitel deutscher Geschichte

Berufsverbote in der Bundesrepublik:
eine Ausstellung zu einem unbewältigten Kapitel bundesdeutscher Geschichte

Ort: Galerie lebende Wände, Hauptstr.2, 41236 Mönchengladbach
Datum: Dienstag den 17. Mai 2016 bis Montag den 27. Juni 2016

Midissage
Galerie lebende Wände, Hauptstr.2, 41236 Mönchengladbach
Datum: Donnerstag, den 9. Juni 2016
Uhrzeit 19:00 Uhr

Mit Heidrun von der Stück Berufsverbotsopfer aus Krefeld und Cornelia Booß Ziegling Berufsverbotsopfer und Mitinitiatorin der Ausstellung aus Hannover

Eine Veranstaltung/in Kooperation von RLS NRW und dem Rosa Luxemburg Club Mönchengladbach

Flyer RLC Berufsverbote Ausstellung

Seminar Manifest der kommunistischen Partei von Karl Marx

Liebe KollegInnen und Kollegen, liebe FreundInnen und Freunde Liebe Genossinnen und Genossen,
zu einem Seminar zum Tema Manifest der kommunistischen Partei laden wir euch herzlich ein.

Erster Seminarteil

Ort: Galerie “Lebende Wände”, Hauptstr. 2
Datum: Donnerstag, den 11.02.2016
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Referent: Helmut Schaper

Die weiteren Seminare sind terminiert jeweils Donnerstag , den 18.02. / 25.02. und 03.03 2016

Eine Veranstaltung/Kooperation von RLS NRW und dem Rosa Luxemburg Club Mönchengladbach.