Was ist Gotteslästerung

Am Freitag, den 03. Mai 2013, um 19:00 Uhr findet in der Galerie

Lebende Wände der Linken
(Mönchengladbach, Hauptstr.2)

eine  Ausstellungseröffnung mit Diskussion zu dem Thema

Was ist Gotteslästerung – Die Religionen in der Karikatur

statt.

Ein nicht ganz ernstgemeintes Satirisches Streitgespräch mit

Edmund Erlemann
Theologe aus Mönchengladbach

und

Udo Achten
Journalist und ehemaliger Leiter der
IG Metall Bildungszentrums Sprockhövel

Flyer “Gotteslästerung”

Keine Absenkung des Rentenniveaus

Alternativen für ein solidarisches Rentensystem

Matthias Birkwald spricht über solidarische Alternativen für ein Rentensystem, das niemanden zurücklässt und den Lebensstandard im Alter sichert. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur ausführlichen Diskussion.

DGB – Haus
Rheydter Str. 328
41065 Mönchengladbach
Dienstag, den 09. April 2013 um 18.30 Uhr

Solidarische Rentenversicherung

Viele Menschen haben Angst vor Altersarmut. Und diese Sorgen sind berechtigt! Die Rente erst ab 67, von allen anderen Parteien im Bundestag durchgesetzt, ist nichts anderes als ein gigantisches Rentenkürzungs-programm.

Der im Erwerbsleben erarbeitete Lebensstandard ist im Alter nicht sicher.  Schon jetzt erhält ein Drittel aller Rentnerinnen und Rentner weniger als 600 Euro im Monat. Im­mer mehr Rentnerinnen und Rentner jobben, um über die Runden zu kommen. Im­mer mehr sind auf die so genannte „Grundsicherung“ angewiesen.
Mit „Riester“ und „Rürup“ wurde diese Marschrichtung verschärft: Ziel ist der Umbau der Altersvorsorge hin zu einer steuerfinanzierten Minimalrente plus privater Vor­sorge. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Menschen mit niedrigen oder mittleren Einkommen im Alter von ihrer Rente nicht mehr leben können. Angesichts von Nied­riglöhnen, prekärer Beschäftigung und Hartz IV wird vielen die Chance genommen, sich einen guten Lebensstandard und eine auskömmliche Altersvorsorge zu erar­beiten. So schafft die gegen-wärtige Politik die massenhafte Altersarmut der Zukunft!

Es gibt eine Alternative: die „Solidarische Rentenversicherung“ mit einer integrierten solidarischen Mindestrente! Wir  wollen Teilhabe sichern und Teilnahme ermögli­chen. Wir wollen, dass die Menschen am gesellschaftlichen Reichtum teilhaben und nicht mit Almosen abgespeist werden.
Anfang September 2012 hat Sigmar Gabriel auf einer ver.di- Funktionärskonferenz noch mit großer Entschiedenheit die Absenkung des Rentenniveaus auf 43 Prozent bis zum Jahr 2030 verteidigt. Er kam damit jedoch schlecht bei den Kolleginnen und Kollegen an, Wir wollen Lösungen, die auf eine Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent zielen.
Es droht ein massiver Anstieg der Altersarmut. Seit Schröder und Riester geht es nur um die Sicherung der Profite. Unternehmer sollen nie mehr als elf Prozent Beitrag bezahlen müssen, deshalb der Höchstbeitragssatz von 22 Prozent.
Will man die gekürzten und gefesselten Renten durch Privatvorsorge ausgleichen, müssen sechs Prozent aufgebracht werden. Die Gesamtbelastung für Beschäftigte wächst damit auf bis zu 17 Prozent.
Diese muss man alleine tragen. Viele haben dafür kein Geld. 17 Prozent plus 11 Prozent Arbeitgeberbeitrag machen 28 Prozent. Dieser Beitrag wird bis 2030 notwendig. Jedoch sehr ungleich verteilt. Die Parität wurde aufgebrochen. Dies wollen wir ändern!

Bei paritätischer Finanzierung sparen die Beschäftigten! Sie zahlen dann 14 Prozent und weitere 14 Prozent müssen die Unternehmer zahlen. Die Beschäftigten zahlen also drei Prozent-Punkte weniger, die Unternehmer drei Prozent-Punkte mehr.

Selbst bei sehr niedrigen Steigerungsraten der Produktivität können die Unternehmer die höhere Beitragsbelastung zahlen. Manche sogar aus der  Portokasse.
Wir wollen die Rentenformel wiederherstellen! Wir wollen alle Kürzungsfaktoren wieder rückgängig machen. Damit die Renten wieder steigen.

Staat und Faschisten Hand in Hand?

Am Donnerstag dem 7.3. hat der  Rosa-Luxemburg-Club als Abschluss der Veranstaltungsreihe „Blick zurück für eine Zukunft ohne Faschismus“ die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (DIE LINKE) zu Gast. Ausgehend von den Verdickungen der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) mit dem Verfassungsschutz wird Jelpke schildern, wie schon 1950 zur Gründung des Bundesamtes für Verfassungsschutz unter dem Hitlerfaschismus erprobte Antikommunisten aus dem Sicherheitsdienst SD, der Gestapo und SS zum Einsatz kamen. Weiter wird das 2003 gescheiterte NPD Verbotsverfahren Thema sein.

Veranstaltung: Staat und Faschisten Hand in Hand?
Ort: DGB – Haus (Rheydterstr. 328)
Datum: Donnerstag, den 07.März 2013
Uhrzeit: 18.30 Uhr
Eintritt frei!

Weitere Informationen:

Mit Hubert Schrübbers (CDU) wurde 1955 ein ehemaliger SA-Mann Präsident des Verfassungsschutz. Schrübbers wurde als ehemaliger NS-Staatsanwalt aufgrund seiner früheren Urteile gegen politisch und rassisch Verfolgte im Jahr 1972 in den Ruhestand versetzt. Doch zuvor stieg unter ihm die Anzahl an Altnazis im Geheimdienst. So hieß es am 31. August 1963 in der sozialdemokratischen Kieler Volkszeitung, dass 16 von 56 Verfassungsschutzbeamten ehemalige SS-Führer sein.
Der Bundesinnenminister Hermann Höcherl (CSU) meinte dazu, dass eine formelle Zugehörigkeit zur SS in dieser Zeit nicht mehr pauschal als Verbrechen anzusehen sei. Dazu schrieb die Tageszeitung „Die Welt“ am 12. September 1963: „Der Sprecher des Innenministeriums hatte seinerzeit erklärt, dass die ehemaligen SS- und SD-Angehörigen schon deshalb nicht entlassen werden könnten, weil man auf ihre Erfahrungen nicht verzichten wolle.“

Die Veranstaltung wird weitere Beispiele aufzeigen, wie die antikommunistisch eingestellten Geheimdienstmitarbeiter mit Nazivergangenheit im Verfassungsschutz den „Marsch durch die Institutionen“ antraten und wie parallel dazu ihre alten Kriegskameraden im Jahr 1964 die NPD als legale, faschistische Partei gründeten.

Durch diese historische Betrachtung erscheint ein 2003 gescheitertes NPD Verbotsverfahren genauso wenig verwunderlich, wie die Kontakte des Verfassungsschutz mit der NSU.

Der Flyer zur Veranstaltung

Über die Rosa-Luxemburg-Stiftung:
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus. Hervorgegangen aus dem 1990 in Berlin gegründeten Verein „Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.“, entwickelte sich die Stiftung zu einer bundesweit agierenden Institution politischer Bildung, zu einem Diskussionsforum für kritisches Denken und politische Alternativen sowie zu einer Forschungsstätte für eine progressive Gesellschaftsentwicklung. An der Arbeit der Stiftung beteiligen sich viele ehrenamtliche Akteure.

Gitarren statt Knarren

Vortrag, Diskussion und Lieder rund um die Edelweißpiraten

Am kommenden Freitag (18.1.) findet ab 18:00 Uhr der erste Höhepunkt der Rosa-Luxemburg-Club Veranstaltungsreihe zu den Edelweißpiraten statt. Beginnend mit einem Vortrag von Dr. Olaf Cless (freiberuflicher Kulturjournalist und Literaturkritiker) geht der Abend dann in eine Zeitzeugen-Erzählung mit Gertrud „Mucki“ Koch über. Danach klingt der Abend mit Liedern von Rolly Brings und Bänd aus. Die Veranstaltung in der Alevitische Gemeinde (Scharmannstr. 5) ist kostenlos.

Bemerkenswert sind die Rückmeldungen von Jung und Alt im Vorfeld dieser Veranstaltung. „Da haben wir wohl den Nerv getroffen, die einen wollen sich gemeinsam an ihre Jugendzeit und den Widerstand erinnern“, erzählt Mitorganisator Helmut Schaper, „Die anderen sehen die letzte Chance sich noch mal von Zeitzeugen informieren zu lassen. Und liegen die Generationen auch noch so viele Jahre auseinander, gemeinsam geht es ihnen um einen Blick zurück für eine Zukunft ohne Faschismus.“

Veranstaltungsablauf:
- Beginn 18:00 Uhr – Vortrag: Dr. Olaf Cless zur Ausstellung „Gitarren statt Knarren“
- Erzählung und Diskussion mit Gertrud „Mucki“ Koch
- anschließend ab  20 Uhr – Konzert: Rolly Brings und Bänd
Ort: Alevitische Gemeinde, Scharmannstr. 5

Vorankündigung der letzten Veranstaltung der Reihe:
07.03.2013 ab 18:30 Uhr:

Staat und Faschisten Hand in Hand?
Mit Ulla Jelpke, MdB
Ort: DGB-Haus, Rheydter Straße 328

Ein Blick zurück für eine Zukunft ohne Faschismus

Der Rosa-Luxemburg-Club Mönchengladbach (RLC) beginnt das Jahr 2013 mit einer Veranstaltungsreihe über die Edelweißpiraten und somit mit einem Blick zurück. Das unangepasste Verhalten der katholischen Jugendbewegung war ein wichtiger Beitrag gegen die Naziherrschaft und bedeutete für viele den Tod.
In völlig verschiedenen Veranstaltungen spricht unter anderem Gertrud „Mucki“ Koch über ihre Erlebnisse in dieser Zeit und Rolly Brings und Bänd werden in kölscher Mundart ihre Lieder spielen. Gegen Ende der Veranstaltungsreihe wird die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke den Blick auf die jüngere Vergangenheit richten und über Spitzel berichten, die führend am Aufbau von Nazistrukturen in der BRD beteiligt waren.

Gerade in Zeiten, in denen der Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) nur schleppend aufgeklärt wird und nahezu wöchentlich neue staatliche Verstrickungen darin öffentlich werden, hält der RLC einen solchen Blick zurück für unverzichtbar. Doch soll es nicht um den Erhobenen Zeigefinger und das Gesenkte Haupt der Deutschen gehen. Wichtiger ist es dem RLC die Geschichte der Edelweißpiraten lebhaft und auch mal unterhaltsam zu erzählen. Die Veranstaltungsreihe soll Mut für eine Zukunft ohne Faschismus machen.

Ab sofort kann die Ausstellung „Gitarren statt Knarren“ im Büro der Linksfraktion (Hauptstraße 2) besichtigt werden. Die Ausstellung ist bis zum 22.02. Dienstags von 10:30 bis 12:30 und 14:30 bis 16:30 Uhr zu sehen und Mittwochs bis Freitags von 10:00 bis 12:00 und 16:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei und für Schulklassen und andere Gruppen können weitere Termine vereinbart werden. BesucherInnen sollten etwas Zeit mitbringen, da die Ausstellung auch viel Text zum Lesen bietet.

Vorankündigung der weiteren Veranstaltungen:

18.01.2013 ab 18:00 Uhr:
- Vortrag : Dr. Olaf Cless zur Ausstellung „Gitarren statt Knarren“
- Erzählung und Diskussion mit Gertrud „Mucki“ Koch
- anschließend Konzert: Rolly Brings und Bänd

Ort: Alevitische Gemeinde, Scharmannstr. 5

07.03.2013 ab 18:30 Uhr:
Staat und Faschisten Hand in Hand?

Mit Ulla Jelpke, MdB
Ort: DGB-Haus, Rheydter Straße 328

Flyer Edelweißpiraten Jan-Feb 2013

Über die Rosa-Luxemburg-Stiftung:
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus. Hervorgegangen aus dem 1990 in Berlin gegründeten Verein „Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.“, entwickelte sich die Stiftung zu einer bundesweit agierenden Institution politischer Bildung, zu einem Diskussionsforum für kritisches Denken und politische Alternativen sowie zu einer Forschungsstätte für eine progressive Gesellschaftsentwicklung. An der Arbeit der Stiftung beteiligen sich viele ehrenamtliche Akteure.

Dienstag 20.11. – Geschichte der Hartz IV Gesetzgebung

Rosa-Luxemburg-Club lädt ein:
Geschichte der Hartz IV Gesetzgebung

Der Rosa-Luxemburg-Club hat am kommenden Dienstag (20.11.) Frau Prof. Dr. jur. Helga Spindler zu Gast, die an der Universität Duisburg–Essen an der Fakultät für Bildungswissenschaften einen Lehrstuhl inne hat. In der Veranstaltung im DGB – Haus (Rheydter Straße 328) wird es ab 19:00 Uhr um die Geschichte der Hartz IV Gesetzgebung gehen.

Ausgangspunkt für die Veranstaltung ist, dass viele sich nicht mehr erinnern, wie sich der Sozialstaat in Deutschland entwickelt hat. Vergessen scheinen seine Stärken und Schwächen. Noch weniger hat die Öffentlichkeit bemerkt, wie schon seit Mitte der 90er Jahre der Umbau des Sozialstaat während der Regierung Kohl begann. Also schon weit vor den Hartz Gesetzen der Rot-Grünen Bundesregierung mussten die Erwerbslose Veränderungen hinnehmen, die weit über Kürzungen hinausgingen.

Ausgehend von dieser Geschichte wird Frau Spindler dann auf die Konzepte der Hartz Kommission eingehen und auf die aktuelle Situation kommen. So stellte sie kürzlich in einem Interview fest: „Wenn wir heute das Anwachsen von Hungerlöhnen, Befristungen und tarifloser Beschäftigung beklagen, dann ist das nicht der Globalisierung geschuldet, sondern dem staatlichen Druck.“

Im Anschluss wird es eine offene Diskussion mit der Referentin geben.

Die Veranstaltung ist kostenlos:
Ort: DGB – Haus; Rheydter Str. 328; 41065 Mönchengladbach
Datum: Dienstag, den 20. November 2012
Uhrzeit: 19.00 Uhr

Über die Rosa-Luxemburg-Stiftung:
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus. Hervorgegangen aus dem 1990 in Berlin gegründeten Verein „Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.“, entwickelte sich die Stiftung zu einer bundesweit agierenden Institution politischer Bildung, zu einem Diskussionsforum für kritisches Denken und politische Alternativen sowie zu einer Forschungsstätte für eine progressive Gesellschaftsentwicklung. An der Arbeit der Stiftung beteiligen sich viele ehrenamtliche Akteure.

Geschichte der Hartz IV Gesetzgebung

Viele erinnern sich nicht mehr, wie sich der Sozialstaat in Deutschland entwickelt hat und was seine Stärken und Schwächen waren.

Noch weniger hat die Öffentlichkeit davon bemerkt, wie seit Mitte der 90er Jahre der Umbau der Leistungen für Erwerbslose vorbereitet wurde, der dann weit über die Kürzungen hinausging, die schon während der Regierung Kohl begannen.

War das Ganze nun eine rot- grüne Erfolgsgeschichte, die im nächsten Jahr auch noch fortgeführt werden soll oder hilft die Auseinandersetzung mit dieser Strategie die Punkte zu erkennen, an denen die Änderungen ansetzen müssen ?

Wie war das eigentlich vor 2004 geregelt?

Prinzipien der Sozialhilfe und wer hat sie bezogen?

Weshalb gab es die Arbeitslosenhilfe?

Gibt es Erklärungen für die ansteigende Arbeitslosigkeit 2004 – 2005?

Das Konzept des aktivierenden Sozialstaats und der Slogan vom Fördern und Fordern.

Was ist Workfare?

Die Konzepte der rot-grünen Politikberater und der Bertelsmann Stiftung. Auslagern der politischen Vorbereitungen

Warum musste die Arbeitslosenhilfe abgeschafft werden und warum hatten die Kommunen nichts dagegen?

Wollte Hartz eigentlich Hartz IV?

Und was wurde aus Hartz I – III?

Was war neu an dem Gesetz und an der Arbeitsagentur?

Aktivierende Arbeitsmarktpolitik und “Leistung aus einer Hand”

Warum wird das Gesetz so oft geändert?

Und was haben wir noch zu erwarten?

Fragen und Themen die in der Veranstaltung mit Frau Prof. Spindler erörtert und beleuchtet werden sollen.

Ort: DGB – Haus; Rheydter Str. 328; 41065 Mönchengladbach
Datum: Dienstag, den 20. November 2012
Uhrzeit: 19.00 Uhr

Flyer Helga Spindler

Arbeitsmarktpolitik neu ausrichten

Rosa-Luxemburg-Club lädt ein:
Arbeitsmarktpolitik neu ausrichten und nachhaltig finanzieren

Der Rosa-Luxemburg-Club hat am kommenden Donnerstag (25.10.) die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann zu Gast. In der Veranstaltung im DGB – Haus (Rheydter Straße 328) wird es ab 19:00 Uhr um die deutsche Arbeitsmarkt Politik gehen.

Sabine Zimmermann wird in ihrem Referat ausgehend vom Jahr 2010 die Sparpolitik der Bundesregierung in der Arbeitsmarktpolitik darstellen. Dazu gehören die Kürzungen bei der Arbeitsmarktförderung durch die Bundesagentur, aber auch auf die Entwicklungen im Bereich des SGB II werden dargestellt. Schon zum aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit erklärte Zimmermann: „Die Abschwächung des Arbeitsmarktes setzt sich fort. Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl ist gegenüber dem Vormonat angestiegen. Gleichzeitig geht die Zahl der gemeldeten offenen Stellen zurück. Verunsicherung macht sich breit, angesichts der Krisenpolitik der Bundesregierung, die die Konjunktur im Euroraum mit ihren Spardiktaten für die Krisenländer immer mehr stranguliert. Nun schlägt sich dieser politische Irrweg  auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt nieder.“

Sabine Zimmermann wird es nicht bei einer reinen Analyse belassen, sondern die Möglichkeit eines qualitativen Wechsel in der Arbeitsmarktpolitik darstellen, in dem die Beschäftigungschancen von Erwerbslosen erhöht werden. Dabei geht es sowohl um nachhaltige Stärkung der Fähigkeiten und Qualifikationen des Einzelnen, aber auch um die Frage, wie gute Arbeitsplätze entstehen und deren Vermittlung gefördert werden kann.

Im Anschluss wird es eine offene Diskussion mit der Referentin geben.

Die Veranstaltung ist kostenlos:
DGB – Haus; Rheydter Straße 328; 41065 Mönchengladbach
Donnerstag, 25.10.2012 um 19.00 Uhr

Über  Sabine Zimmermann:
Sabine Zimmermann  ist seit 1997 als gewählte Kreis- und ab 2001 Regionsvorsitzende der Region Vogtland – Zwickau des DGB tätig. Sie vertritt ca. 50 000 Mitglieder in ihrer  Region. Weiter ist sie Arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE  im Bundestag und Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Arbeit und Soziales.

Über die Rosa-Luxemburg-Stiftung:
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus. Hervorgegangen aus dem 1990 in Berlin gegründeten Verein „Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.“, entwickelte sich die Stiftung zu einer bundesweit agierenden Institution politischer Bildung, zu einem Diskussionsforum für kritisches Denken und politische Alternativen sowie zu einer Forschungsstätte für eine progressive Gesellschaftsentwicklung. An der Arbeit der Stiftung beteiligen sich viele ehrenamtliche Akteure.

Flyer zur Veranstaltung

Arbeitsmarktpolitik neu ausrichten und nachhaltig finanzieren

Ort: DGB – Haus
Rheydter Straße 328
41065 Mönchengladbach

Datum: Donnerstag, den 25.10.2012

Uhrzeit: 19.00 Uhr

Referentin:
Sabine Zimmermann (MdB)

Laden wir euch herzlich ein

Sabine Zimmermann ist Arbeitsmarktpolitische Sprecherin Der Fraktion Die Linke  im Bundestag
Und, Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Arbeit und Soziales

Sabine Zimmermann  ist seit 1997 als gewählte Kreis- und ab 2001 Regionsvorsitzende der Region Vogtland – Zwickau des DGB tätig.
Sie vertritt ca. 50 000 Mitglieder in ihrer  Region.

Einladung/Flyer als PDF

Kooperation im kulturellen Bereich vereinbart

Rosa Luxemburg Club MG und Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrechte und Menschenwürde e.V. (GBM) vereinbaren Kooperation

Die bisher nur in Berlin und in den neuen Bundesländern der Bundesrepublik vertretene Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrechte und Menschenwürde e.V. (GBM) hat sich mit ihrem Bundesgeschäftsführer Karl-Heinz Wendt, Donnerstag vergangener Woche auf Einladung des Rosa-Luxemburg-Club MG (RLC-MG) erstmalig in Mönchengladbach in einem westlichen Bundesland vorgestellt. Als erfreuliches Ergebnis dieses Treffens teilt der RLC-MG nun mit, dass man mit der GBM eine Kooperation im kulturellen Bereich als ersten Schritt vereinbart hat.

Die in mehr als 30 Ortsverbänden und mit Sitz in Berlin organisierte GBM wurde am Donnerstag letzter Woche von ihrem Bundesgeschäftsführer Wendt im Geneickener Bahnhof in Mönchengladbach-Rheydt vorgestellt. Anschließend gab es einen Vortrag und eine Fragerunde mit Diskussion zu dem Thema „Menschenrechte sind unteilbar“ unter Einbeziehung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte (wsk-Rechte), welche Teil der Menschenrechte sind, was vielen Menschen in dieser Form nicht bekannt ist. Am Beispiel der aktuellen Rentendiskussion wurde hier unter anderem noch mal darauf hingewiesen, dass neben der zu erwartenden Altersarmut in nicht allzu ferner Zukunft aufgrund prekärer Beschäftigungen, bei Niedriglöhnen und Mini-Jobbern es heute immer noch Unterschiede in den Rentenentgeltpunkten zwischen West und Ost im Verhältnis 100 zu 88 gibt. Nach 22 Jahren des Mauerfalls eigentlich eine nicht mehr hinzunehmende Ungerechtigkeit, das nur ein Beispiel für die Verletzung von Menschenwürde und gleichen Bürgerrechten in der heutigen Gesellschaft darstellt.

Über den der GBM angehörigen „Freundeskreis Kunst aus der DDR“ wurde dann in einem internen Gespräch nach der Veranstaltung eine erste Kooperation mit der Kunst-Initiative „Lebende Wände“ vereinbart. Sehr zur Freude des Moderators und Mitveranstalters des Vortragabends, Mario Bocks, der noch mal gezielt darauf hinwies, das es in der ehemaligen DDR nicht nur gemäßigte Staats-sozialistische Auftragskunst gab, sondern auch ein unglaubliches Repertoire an freien und kritischen Künstlerinnen und Künstlern, die es auch heute noch wert sind, gezeigt zu werden.

Der Rosa-Luxemburg-Club Mönchengladbach wird über weitere Veranstaltungen informieren.

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